Pressestimmen zu „Friedenskanzler?“ — Wichtiges und lesenswertes Buch

So beurteilt die Presse Michael Wolffsohns neuestes Buch.

Seine (Willy Brandts - Red.) Ostpolitik und die mit ihr verbundene Aura wirken bis heute nach. Die bundesdeutsche Nahostpolitik dagegen verlief nach Ansicht von Wolffsohn weniger glücklich. Es sei eher die "Schattenseite der Entspannungspolitik" gewesen.

Stephan Lorenz am 23. November 2018 in der Freien Presse

Michael Wolffsohn hat ein wichtiges Buch geschrieben. Über die faszinierenden unmittelbaren Zusammenhänge hinaus zerstört es zum einen die Legende von den „immer bessere Beziehungen“ zwischen Deutschland und Israel sowie der israelischen Sicherheit als deutscher „Staatsräson“.

Dr. Alexander Will am 06. November 2018 in der Nordwest-Zeitung

Die Grundthese des Buches (…), dass die Öffnung nach Osten den Blick auf arabische Interessen vertiefte, weil hier das Herz der Sowjetunion schlug und zudem der Westen das Öl aus der Region brauchte, ist gerade heute mehr als bedenkenswert.

Prof. Dr. Martin Balle am 03. November 2018 in den Zeitungen der Mediengruppe Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung (u.a. Abendzeitung München). Die Besprechung als PDF

Wer (…) verstehen will, warum die SPD bis heute ein ambivalentes Verhältnis zu Israel hat, der kommt um die Lektüre dieses sehr wichtigen und lesenswerten Buches nicht herum.

Ralf Balke am 11. Oktober 2018 in der Jüdischen Allgemeinen

Michael Wolffsohn schreibt sein Werk, wie von ihm gewohnt, kurzweilig und in sich schlüssig. Auch insofern ein hochinteressantes Buch mit neuen Aspekten und Sichtweisen zur deutschen Außenpolitik Anfang der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Ein Buch, das den Leser fesselt und zum Nachdenken anregt.

Dietmar Langusch am 01. Oktober 2018 auf Buchtips.net

Den Friedensnobelpreis bekam Willy Brandt für seine Ostpolitik. In seiner Nahostpolitik blieb er unter seinen Möglichkeiten, meint Michael Wolffsohn.

Hans Monath am 26. September 2018 im Berliner Tagesspiegel

Neu bei dtv: Friedenskanzler? - Willy Brandt zwischen Krieg und Terror

Das neue Buch von Michael Wolffsohn widmet sich der Nahostpolitik der Ära Brandt und ihren Folgen.

Der Willy Brandt verliehene Friedensnobelpreis und die mit seiner Ostpolitik verbundene Aura wirken bis heute nach. Der Kniefall in Warschau ist legendär. Die bundesdeutsche Nahostpolitik verlief weniger glücklich.

Hier hat die damalige Bundesregierung schwere Fehler begangen und große Risiken in Kauf genommen. Das wird aufgezeigt auf der Basis erstmals zugänglicher Dokumente. Im Fokus stehen das Olympia-Attentat 1972 auf israelische Sportler in München, die Freipressung der Terroristen im Oktober 1972, der Versuch von Israels Ministerpräsidentin Golda Meir, 1973 den Genossen Willy Brandt für die Friedensvermittlung zu gewinnen, und die Krise zwischen Bonn und Washington während des Yom-Kippur-Krieges 1973, als ein atomarer Weltkrieg drohte.

Mit Beiträgen von Thomas Brechenmacher, Lisa Wreschniok und Till Rüger

18,00 € [DE], 18,50 € [A]
dtv Sachbuch
Originalausgabe, 176 Seiten, ISBN 978-3-423-28992-4

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