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Wolffsohn entzieht sich jeder Vereinnahmung konsequent und dickköpfig. Er mag das nicht, das »diplomatische Ver- und Übermitteln oder das verdeckende Überzuckern«, er ist weder Befehlsempfänger noch Diplomat sondern Professor geworden, weil das von "profiteri" komme - von "Bekennen".

Cora Stephan in der "Welt"

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Die Realität jenseits der Gedenkreden

Der Holocaust-Gedenktag ist ein schönes Alibi für die deutsche und internationale Politik. 

Doch jenseits der Gedenkreden erleben wir seit zwei Jahren einen antisemitischen Tsunami. Juden werden auf der ganzen Welt bedroht und angegriffen. Am Holocaust-Mahnmal in Berlin springen Leute fröhlich von Stele zu Stele oder urinieren dort. Bei der juristischen Verfolgung des Antisemitismus haben wir riesige Defizite. Fast täglich erleben wir, dass antisemitische Täter freigelassen werden oder minimale Strafen bekommen. Das Rechtswesen versagt hier katastrophal. 

Interview mit Welt TV am 27. Januar 2026