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Wolffsohn entzieht sich jeder Vereinnahmung konsequent und dickköpfig. Er mag das nicht, das »diplomatische Ver- und Übermitteln oder das verdeckende Überzuckern«, er ist weder Befehlsempfänger noch Diplomat sondern Professor geworden, weil das von "profiteri" komme - von "Bekennen".

Cora Stephan in der "Welt"

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Irans Nachbarstaaten haben kein Interesse an Überleben des Regimes

Die Nachbarstaaten des Irans haben – anders als nach außen vermittelt – überhaupt kein Interesse an einem Überleben des Mullah-Regimes.

Wir müssen zwischen den Inhalten und der Verpackung eines Pakets unterscheiden. Wir hören meist die Verpackung, wenn es um die Nachbarstaaten des Irans geht. Die haben aber ein fundamentales Interesse, dass das iranische Regime beseitigt werde.

Die Hauptrolle beim Thema Iran spielt zweifellos US-Präsident Donald Trump. Innerhalb seiner Administration gibt es zwei Strömungen: die Falken, die für eine harte Vorgehensweise gegenüber dem Iran sind, und die etwas Zurückhaltenderen.

Israel wäre auch ohne Unterstützung der USA in der Lage, einen Schlag gegen das iranische Regime zu führen. Seit den Luftschlägen Israels und der USA gegen iranische Atom- und Militäranlagen im vergangenen Jahr ist die iranische Luftabwehr immer noch fundamental geschädigt. Die Abschussrampen iranischer ballistischer Raketen können aus der Luft getroffen werden. Die entscheidende Frage ist aber, ob es für einen neuen Angriff Israels politische Unterstützung aus den USA gibt. 

Interview mit Welt TV am 9. Februar 2026