Walther-Rathenau-Akademie nimmt Arbeit auf

Mit dem Workshop "Deutschland von Bismarck bis Merkel - Geschichte als Waffe und Falle" am 16. Februar 2018 in Berlin hat die Walther-Rathenau-Akademie ihre Arbeit aufgenommen.

"Die Akademie bietet komprimiertes, anwendungsbezogenes Consulting zur deutschen Geschichte und Politik von Bismarck bis Merkel – Geschichte als Faktum, Falle, Waffe", sagte der Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn, einer der Initiatoren des Projekts. "Wir benennen nicht nur Fakten, sondern zeigen die Zusammenhänge und leiten Schlussfolgerungen für heutiges Handeln in Politik, Wirtschaft und Diplomatie ab. Geschichte wirkt in Gegenwart und Zukunft", fügte er hinzu.

Zielgruppen der Walther-Rathenau-Akademie sind Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft, in- und ausländische Journalisten, Diplomaten und allgemein Interessierte.

Erlöse gehen an gemeinnützige Lichtburg-Stiftung
Die Akademie entstand auf Initiative der gemeinnützigen Lichtburg-Stiftung (Prof. Dr. Michael Wolffsohn) in Zusammenarbeit mit dem Historischen Institut der Universität Potsdam (Prof. Dr. Sönke Neitzel, Prof. Dr. Thomas Brechenmacher, Dr. Matteo Scianna). Der Erlös der Einrichtung fließt vollständig an die Lichtburg-Stiftung, um ihre Lernwerkstätten (Physik, Musik, Kunst, Literatur, Natur, Philosophie Theater, Neue Medien, Kochen) für Kinder und Jugendliche im Berliner Mikrokosmos Gartenstadt dauerhaft finanzieren zu können. Über die Teilnahmegebühren hinaus sind Spenden willkommen.

Namensgeber der Akademie ist der Industrielle, Schriftsteller und liberale Politiker (DDP) Walther Rathenau (1867 – 1922). Er wurde als Reichsaußenminister Opfer eines politisch motivierten Attentats der rechtsextremistischen Organisation Consul. "Sein Erbe ist unser Maßstab", erklärte Prof. Wolffsohn.

Die Akademie im Internet: www.walther-rathenau-akademie.de

 

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